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Auf der Insel Lopud unweit von Dubrovnik wird am 20. Juni dieses Jahres das nicht alltägliche Kunstprojekt „Nomadenpavillon – Your Black Horizon“ des bekannten Künstlers dänisch-isländischer Herkunft Olafur Eliasson und des Londoner Architekten David Adjaye vorgestellt.
Diese einzigartige Lichtinstallation, die die internationale Kunststiftung Thyssen-Bornemisza Art Contemporary (T-B A21) in Auftrag gegeben hat, wurde im Juni 2005 mit großen Erfolg bei den Kritikern als Teil des offiziellen Programms der 51. Biennale der bildenden Künste in Venedig feierlich präsentiert und aus Anlass der venezianischen Architekturbiennale 2006 erneut gezeigt. Der Pavillon vereinigt Kunst und Architektur sowohl metaphorisch im Dialog der Künstler selbst als auch physisch auf eine Weise, dass eine einfache Holzkonstruktion den Rahmen einer Lichtinstallation bildet. Seine Besonderheit liegt vor allem in der Anpassung an die einzelnen Örtlichkeiten und Umgebungen, in denen er aufgestellt wird. So wird der Künstler Olafur Eliasson die innere Lichtinstallation des Pavillons für die Ausstellung auf Lopud den Lichtverhältnissen auf Lopud anpassen, und so kann man mit Recht sagen, dass es sich immer wieder um ein neues Unikat handelt, das in diesem Falle Lopud „gewidmet“ sein wird. Das Ziel des Pavillons ist allerdings nicht nur die Präsentation eines Kunstwerkes, sondern er ist ein Teil einer größeren Idee zur Schaffung eines pro-aktiven Netzwerks von Ausstellungsräumen für moderne Kunst, das sich auf Installationen vorübergehender, sozusagen „reisender Minimuseen“ an schwer zugänglichen Orten gründet. Im Rahmen der Vorstellung des Projektes Nomadenpavillon – Your Black Horizon in Dubrovnik findet am 20. Juni auch ein internationales Symposium unter dem Titel „Schirmherrschaft über den Raum“ (Patronage over Space) statt mit öffentlichen Präsentationen und Diskussionen einiger der heute besonders anerkannten Protagonisten aus der Welt der Kunst, der Architektur und der Bildung. Schon allein wegen der künstlerischen Bedeutung und Attraktivität des Projektes, aber auch, weil die kroatische Insel Lopud nach Venedig der zweite Ort der Welt ist, an dem dieses Projekt gezeigt wird, haben Vertreter einiger angesehener internationaler Medien ihr Kommen angekündigt (Le Monde, Beaux Arts (Frankreich); Vanity Fair (Italien); Conde Nast Traveller, Financial Times, Icon Magazine, Monocle Magazine (Großbritannien); Architectural Digest, Frankfurter Allgemeine Zeitung (Deutschland); Disegno (Spanien)), was für Dubrovnik und seine Umgebung gleichzeitig eine schöne Werbung als attraktive Tourismusregion und Kulturlandschaft ist. Der Nomadenpavillon bleibt bis zum 31. Oktober 2007 auf der Insel Lopud geöffnet. Thyssen-Bornemisza Art Contemporary E-mail:
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Internet: www.tba21.org |