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Istrien und seine Küste sind für viele Nautiker der erste Teil der Adria, den sie kennen lernen. Wenn man aus Slowenien, Triest oder den Häfen von Monfalcone oder Lignan kommt oder aus Venedig und Ravenna, steuert man meistens als erstes irgendeinen Hafen oder eine Marina an der Westküste Istriens an. Die istrische Küste ist flach und ruhig, mit üppiger Vegetation und bemerkenswerten Siedlungen. Rovinj, Poreč, Vrsar und Pula sind ihre Juwelen.
Die Küste ist zergliedert mit vielen Buchten, aber sie besitzt besonders an ihrer Westseite auch Untiefen, auf die man achten muss. Auf dieser Seite liegen auch die Inselgruppe Brijuni, ein Nationalpark, der in seinem zerklüfteten Profil, mit seiner Vegetation und seiner Landschaftsarchitektur einzigartig ist, sowie die Inselchen vor Rovinj und Pula. Hier gibt es auch viele große und gut ausgestattete Marinas. Die Westküste ist ihr wahres Gegenteil. Außer im äußersten Süden, wo sich die Medulinbucht und die Premanturabucht in das Festland hinein schneiden, ist die Küste trotz ihrer vielen Buchten und Förden bis nach Mošćenička Draga, Lovran und Opatija steiler und wesentlich weniger besiedelt. Eine solche Küste ist für einen Nautiker eine besondere Herausforderung. Denn auch hier gibt es Plätze zum Segeln und zum Verweilen. Die Bucht Raški Zaljev zum Beispiel oder der Hafen Krnička Luka und Rabac können Entdeckungen sein. Wenn wir nach Opatija kommen, sind wir bereits tief in der Region Kvarner und Kvarenr Bucht. |